
Die Nachfrage nach Hilfe durch die Herner Verbraucherzentrale ist gestiegen. Im vergangenen Jahr hat die Einrichtung an der Freiligrathstraße knapp 4400 Beratungen durchgeführt, das waren rund 10 Prozent mehr als im Jahr davor. Neue Gesetze, Verordnungen, digitale Geschäftsstrategien, KI - die Probleme mit denen die Hernerinnen und Herner zur Beratung kämen, seien zunehmend komplexer, so die Verbraucherzentrale in ihrer Jahresbilanz. Weit vorne auch in diesem Jahr - Probleme beim Online-Kauf, zum Beispiel mit Lieferzeiten, Produktqualität oder gar Betrug oder Ärger mit Zahlungsdienstleistern. Bei gut der Hälfte aller Beratungen der Herner Verbraucherzentrale ging es um Alltagsverträge und Reklamationen, gefolgt vom Thema "Energie". Für die Verbraucherzentrale selbst sei im vergangenen Jahr die deutliche Ausweitung der digitalen und telefonischen Erreichbarkeit am wichtigsten gewesen, heißt es weiter. Damit sei man einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft gegangen.